die Teufelsklippen

Mythen und Märchen ranken sich um die Teufelsklippen....
Die Teufelsklippen sind eine Felsformation unweit der Müngstener Brücke, folgt man der Wupper weiter Richtung Unterburg.
Die Teufelsklippen stehen für Beständigkeit, sie sind markant, schroff und trotzen den Witterungen, sie sind in den Wäldern daheim und gehören dorthin, eins mit den Elementen. Dennoch zaubern sie den Menschen ein Lächeln ins Gesicht, wenn man dort vorbeiläuft und das Gedicht liest, welches dort in den Stein gemeißelt wurde. Ihre Schönheit ist nicht von der Hand zu weisen.
Die Klippen gehören zu einem meiner Lieblingsorte im bergischen Land.
All diese Eigenschaften wünsche ich mir, im übertragenen Sinne, für meine Welpen. Sie sollen stark, beständig und widerstandsfähig sein. Zu Haus in den Wäldern, sollen sie sich dort wohlfühlen und ihrer Passion nachkommen. Ihr Wesen soll die neuen Familien aber auch verzaubern können und im Alltag für das ein oder andere Lächeln sorgen.

die Zwergensage vom Schaltkotten

Der Schmied und die Zwerge von Müngsten

Bei Müngsten im Wuppertal wohnten Zwerge in steilen Felsen auf dem rechten Ufer des Flusses. Einmal kam um Mitternacht ein Hammerschmied vom Wirtshaus des Weges daher. Als er in die Gegend der Zwerglöcher gelangte, blieb er verwundert stehen; er hörte ganz deutlich helles Lachen und Jauchzen. Und da sah der Schmied auch schon im Mondschein die kleinen Kerlchen zwischen den Bäumen und Felsen herumspringen; manche warfen vor Vergnügen ihre Mützen in die Luft und fingen sie wieder auf, andere tanzten lustig das Flussufer entlang. Auf einmal gab es ein lautes Jammern. Einem der kleinen Schelme war die Mütze in die Wupper gefallen, alle rannten hin und sahen entsetzt, wie das Käppchen fortschwamm. Was sollte der Arme machen? Ohne seine Mütze war er ja kein richtiger Zwerg mehr! Das tat nun dem guten Hammerschmied leid; er stieg ins Wasser, fischte die Mütze heraus und gab sie dem Zwerg, der sich sehr darüber freute.

Der Schmied ging nun nach Hause, stellte sich noch Roheisen an den Amboss zurecht, weil er früh an die Arbeit gehen mußte, und legte sich dann zu Bett. Als er aber am andern Morgen die Schmiede betrat, fand er statt des Roheisens den schönsten Stahl vor. Und das ging nun so fort, Nacht für Nacht; bald war er der wohlhabendste Mann in ganz Remscheid. Aber die Neugierde, wie das mit dem Eisen zuging, ließ den Mann nicht ruhen.....

.....Eines Abends versteckte sich der Schmied hinter dem Blasebalg; bald hörte er auch ein feines Geräusch, und herein kam der Zwerg, dem er damals geholfen hatte, mit einem Schurzfell angetan, eine silberne Lampe in der Hand. Der Schmied musste sich bemühen still zu sein, um nicht loszuplatzen, so spaßig sah der kleine Mann aus. Nun holte der Zwerg sein Hämmerchen aus dem Schurzfell und fing an zu hämmern. Die Schläge hörte man kaum, aber das Eisen dehnte sich wie Wachs, und in wenigen Stunden lag der Stahl fertig da.

Nun wollte sich der Hammerschmied auch nicht lumpen lassen; er bestellte bei dem besten Schneider ein goldgesticktes Wämschen für seinen kleinen Gesellen und legte es ihm am Abend, fein verpackt, hin. Das Männchen kam, öffnete vorsichtig das Paketchen und lachte übers ganze Gesicht vor Freude. Schnell hatte es sein graues Röckchen aus- und das neue angezogen, besah sich von oben bis unten und rief: "Wat brukt en Jonker te schlipen, de en ruaden Rock anhett?", und ließ sich seitdem nicht mehr sehen.

Einst sind Zwerge öfters bei Schmieden und anderen Arbeitern eingekehrt und haben ihnen geholfen. Leider sind diese Zeiten verklungen!

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